Stürzen Sie sich hinein, wenn Daniel Leers und Dietmar Berron-Brena, zwei erfahrene Schauspieler, versuchen, Goethes „Faust“ zu zweit zu spielen. Denn auch die beiden Darsteller stürzen sich in das Stück, verteilen (teils geplant, teils spontan) alle Rollen des Faust auf zwei Darsteller, stolpern über Requisitenzwänge und Regieanweisungen, verheddern sich in ihren Eigenheiten und quetschen sich durchs „reale Leben“. Wie das geht und ob die beiden auf der Bühne ihr Privatleben ebenso retten können, wie ihre Bühnenkarriere, erleben Sie in dieser rasanten Komödie rund um Faust I.

 

 

 

Das unausweichliche Chaos, das die beiden Protagonisten in höchster Ernsthaftigkeit auf der Bühne produzieren, lässt nur eine Erkenntnis zu:
„Goethes Faust ist beherrschbar und mehr als zwei sind eine Gruppe!“
Es ist ein ebenso groteskes wie amüsantes Ringen mit Goethes Text und dem Theater mit all seinen Scheinwelten und Leidenschaften.
In der Inszenierung von „Roll-Splitt“ unter der Regie von Sophie Stierle wird „Fast Faust“ zu einer Liebeserklärung an das Theater: komisch, verunsichernd und auf den Punkt gebracht: Ein schneller und beinaher Faust.

Erleben Sie, wenn zwei Geschichten (Faust und Mephisto sowie Daniel und Dietmar) miteinander verschmelzen und so zu einer „faustischen Komödie“ ungeahnter Tragweite werden.

Presse: Bei der Premiere von „Fast Faust“ im Ali-Theater brillierten Daniel Leers und Dietmar Berron-Brena in einer Vielzahl von Rollen. In „Fast Faust“ wurde Goethes großer Klassiker in ein rasantes Lustspiel verpackt … ohne dabei zur seichten Komödie zu verkommen. … Mit der Inszenierung ist Daniel Leers und Dietmar Berron-Brena unter der Regie von Sophie Stierle eine schauspielerische Meisterleistung gelungen, eine mitreißende Mischung aus Klassik und Komödie, die auch Theaterfreunden jenseits der großen alten Literaturvorlagen gefallen wird.
Südkurier vom 21.01.2011

Die beiden Akteure haben wirklich alle Rollen auf Lager und sind so flexibel, wie man das als kleines Theater ohne Budget eben sein muss… Was sich anlässt wie eine derbe Parodie auf Amateurbühnen, entwickelt bald geradezu kabarettistische Züge… Dass der Abend Theater-Gaudi wird, aber nicht zur Schmierenkomödie verkommt, ist neben den trefflichen Knittelversen von Herrn Goethe vor allem dem vollen Einsatz der Schauspieler zu verdanken. Faust einmal ganz anders – mehrbödig, komisch und im Schnelldurchlauf…
Badische Zeitung vom 26.01.2011