„Der Zug“ des Holländers Carl Slotboom (2008)

Durch einen stillstehenden Zug wird ein altes Ehepaar an eine Fahrt in einem Zug, genauer gesagt in einem Güterwaggon, im Jahre 1943 erinnert. „Es gibt Menschen, die sich im Leben so tief beugen mussten, dass sie nie wieder imstande sein werden, gerade zu stehen.
Das geschah damals, vor mehr als sechzig Jahren. In ihrem Gefühl war es gestern, denn was sind sechzig Jahre im Lichte der Ewigkeit? …“ Zum ersten Mal nach all diesen Jahren haben der Mann und die Frau die Kraft, über die Geschehnisse zu sprechen und die Schrecken der damaligen Zeit zu verarbeiten. All die Emotionen, Ängste, aber auch Hoffnungen und Wünsche werden ein zweites Mal durchlebt, können aber dadurch auch endlich aufgearbeitet werden.

Das ALI Theater Ensemble bringt das Stück „Der Zug“ auf eindringliche und sensible Weise auf die Bühne, indem es die Geschehnisse der Gegenwart und der Vergangenheit auf zwei Bühnenhälften parallel zueinander entstehen lässt.

Es spielen:
Ulla Ebi, Anne Weber, Herrmann Tröndle und Deniz Özmen
Regie: Désirée Burger

   

 

Neue Inszenierung 2012

 

Das Team
Ulla Ebi, Alex Burke, Deniz Özmen, Dietmar Berron-Brena

Regie Daniel Leers

Neue Inszenierung 2015

02042015 Der zug_CityTheater