Die Bergkirche ist ein geschichtlich geprägter Ort. Sie ist ein offener Raum der Begegnung, in Gottesdiensten und darüber hinaus: Offen für die Fragen der Gäste nach Lebenssinn, offen für Künstlerinnen und Musiker und ihre Werke, offen für kulturelle Veranstaltungen unterschiedlichster Art.Die Bergkirche ist für viele Gemeindeglieder ein besonderer Ort ihres Lebens. Hier wurden sie nicht nur getauft oder konfirmiert, viele haben auch in der Bergkirche geheiratet. Da die Kirche direkt am Friedhof liegt, finden auch hier Trauerfeiern für verstorbene Gemeindeglieder statt. Dies macht die Bergkirche zu einem Ort des Lebens – mit all seinen Facetten.
Der Altarraum hat über die Jahrzehnte viele Veränderungen durchlebt. Seine jetzige quadratische Gestalt orientiert sich am ursprünglichen Bau und erhielt er im Rahmen einer umfassenden Renovierung im Jahr 2001. Die Mitte des Quadrats bildet der Altar mit der offenen Bibel. Um ihn wird nicht nur das Abendmahl gefeiert, sondern auch – in Anlegung an die reformierte Tradition – die Taufe. Der Altar ist an drei Seiten von Stühlen umgeben und so in die Mitte der Gemeinde gerückt. Er nimmt symbolisch das Jesuswort aus dem Matthäus-Evangelium auf: „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“
In der Bergkirche befindet sich keine Kanzel mehr. Neben dem Altar steht zum Verkündigen des Evangeliums nun ein Redepult. Die reformatorische Erkenntnis vom Priestertum aller Glaubenden wird damit unterstrichen. Die Predigerin / der Prediger steht somit nicht auf einer erhöhten Kanzel, sondern ist mit der Gemeinde auf Augenhöhe.
Kontakt:
Pfarrerin Andrea Kaiser
Pfarrer Dr. Thomas O.H. Kaiser
Pfarrer Dr. Thomas O.H. Kaiser
07741 3613